2-D-Codes wurden bereits in den später 1980er Jahren entwickelt und haben im Vergleich zu eindimensionalen Barcodes (1-D-Code) eine deutlich höhere Informationsdichte pro Flächeneinheit. Im Unterschied zum 1-D-Code wird beim 2-D-Code meist eine digitale Kamera – auch Handykamera – verwendet, um die hinterlegte Information aufzunehmen. Eine Software wertet schließlich das Bild aus. So können beispielsweise schnell und einfach Telefonnummern oder Websites eingelesen werden, mit denen sich der Handybrowser direkt verbinden kann, um dann weitere Informationen an den Nutzer zu übermitteln.
Die LIZBEE-Technologie funktioniert auf ähnlicher Basis und dennoch gänzlich anders. Mittels eines 2-D-Codes können praktisch unsichtbare Toninformationen auf alle erdenklichen Drucksachen aufgebracht werden. Mithilfe eines speziellen Lese-Sprachausgabe-Gerätes werden die 2-D-Codes „gescannt“ und schalten eine Datei frei, die auf dem Lese-Sprachausgabe-Gerät, das auf USB-Basis funktioniert, gespeichert ist. Diese Datei kann Sprache oder Geräusche sowie Musik enthalten, die Texte oder Bilder erklären, beschreiben, erörtern oder in andere Sprachen übersetzen. So können statische Elemente ganz leicht zum Leben erweckt werden.
Die Anwendungsgebiete sind enorm vielfältig. Ob Bücher, Zeitschriften, Werbemittel oder sonstige Drucksachen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lernmaterialien können umfangreicher gestaltet werden, Bilderbücher können zu Hörbüchern werden, Zeitschriften können mit Interviews bereichert werden. Und Anzeigen können auf einen neuen Level gehoben werden und dem Leser einen echten Mehrwert bieten. Die Anwendungs-möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Autoren können sich bei ihren Lesern persönlich bedanken und Reiseführer können dem Leser Spracheinheiten bieten, bei denen man sich die exakte Aussprache wiedergeben lassen kann.
Wenn Sie mehr über die LIZBEE-Technologie und ihre Anwendungsmöglichkeiten erfahren möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.